| Definitionen |
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Begriffsdefinitionen Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen:
FreiwilligenarbeitFreiwilligentätigkeit ist eine freiwillig gewählte Arbeit ohne Entlöhnung, die in bestehenden oder neu zu schaffenden Strukturen im NPO-Bereich erbracht wird. Sie ist eine auf bestimmten Kompetenzen beruhende, zeitlich begrenzte Leistung zugunsten Dritter, die auch dem Ausübenden einen persönlichen Nutzen gewährt und sich nicht auf den Sozial- und Pflegebereich beschränkt, sondern auch Aktivitäten in kulturellen, kirchlichen, sportlichen und politischen Bereichen umfasst.
Bezahlte LaienhilfeLaienhilfe als bezahltes Sozialzeit-Engagement besagt, dass für die Ausübung dieser Tätigkeiten in der Regel keine spezifischen Fachkenntnisse notwendig sind, wohl aber die erforderlichen Kompetenzen. Unter der Bezeichnung „Bezahlte Laienhilfe“ werden sehr unterschiedliche Tätigkeiten zusammengefasst. Ein gemeinsamer Nenner ist kaum auszumachen. Auch die Form der Bezahlung differiert stark. So wie die Dinge liegen, muss bezahlte Laienhilfe entweder als unterdotierte Erwerbsarbeit oder als überdotierte Freiwilligentätigkeit gesehen werden.
EhrenamtEs ist wichtig, zwischen Freiwilligentätigkeit und Ehrenamt zu unterscheiden. Diese beiden Begriffe unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht. Ehrenamtliche werden in den meisten Fällen gewählt und sind sehr oft in leitender Position tätig, z.B. als Präsidentin, Aktuarin usw. in einem Vorstand oder einer Kommission. Sie nehmen Arbeitgeberfunktionen wahr und sind oft beschäftigt mit Geldbeschaffung, Repräsentieren einer Institution nach aussen. Ehrenamtliche Tätigkeit ist meist mehr mit Prestige und Anerkennung verbunden als freiwillige. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: die professionellen Miarbeiterinnen sind den Ehrenamtlichen unterstellt, während sie den freiwillig Tätigen übergeordnet sind. Ehrenämter sind in der Regel zeitlich beschränkt und werden nicht entlöhnt. Meistens werden aber die Spesen gedeckt oder es wird eine Jahrespauschale entrichtet.
Quellenangabe:-„Freiwilligenarbeit“ Schweizerischer Beobachter, Zürich |
